Bettsysteme und ihre Unterschiede

Experten gehen davon aus, dass rund ein Viertel der Erwachsenen mit Schlafstörungen zu kämpfen hat. Diese können vielfältige Ursachen haben. Nicht nur Erkrankungen oder Stress begünstigen so Schlafstörungen, sondern auch ein falsches Bett.

Die Art des Bettsystems wirkt sich maßgeblich auf den Schlaf und seine Qualität aus. Daher sollte die Entscheidung für ein neues Bett niemals unbedacht getroffen werden. Jedoch ist die Auswahl an verschiedenen Bettarten groß – ob Wasserbett, Boxspringbett oder spezielle Betten für besondere Gegebenheiten, wie das Froli Star Mobil. Wo die Unterschiede der einzelnen Bettsysteme liegen, erklärt der folgende Beitrag.

Die Boxspringbetten

Die Matratze ist hinsichtlich eines erholsamen Schlafs besonders von Bedeutung. Boxspringbetten, die auch in Deutschland seit einigen Jahren immer beliebter werden, weisen dabei kein Lattenrost auf, sondern nutzen einen mehrstufigen Matratzenaufbau.

Die Funktion der herkömmlichen Untermatratze wird durch den Boxspring erfüllt. Bei diesem handelt es sich um einen massiven Bettrahmen, der eine Matratze umschließt, die mit Federn ausgestattet ist. Auf dem Boxspring liegen dann die eigentliche Matratze und ein Topper.

Die Vorteile eines Boxspringbettes bestehen in seinem hohen Aufbau, wodurch das Ein- und Aussteigen in das Bett wesentlich einfacher werden. Entlang der Liegefläche wird außerdem eine gleichmäßige Unterstützung geboten. Natürlich hängt der individuelle Schlafkomfort allerdings auch bei den Boxspringbetten hauptsächlich von der Auswahl der Matratze ab.

Die Kombination aus Matratze und Lattenrost

Den Standard in den Schlafzimmern der Deutschen bildet auch heute noch die Kombination aus Lattenrost und Matratze. Diese beiden Elemente liegen auf einem massiven Rahmen, der aus Metall, Holz oder Kunststoff gefertigt ist.

Die Bettart bietet den Vorteil, dass sich Lattenrost und Matratze auch in einem sehr schmalen Bettrahmen realisieren lassen. Außerdem können beide Elemente ideal an den individuellen Schlafenden angepasst werden, sodass eine erholsame Nachtruhe ermöglicht wird. Die einzelnen Komponenten können dabei flexibel ausgetauscht werden, ohne, dass sofort ein vollständig neues Bett angeschafft werden muss.

Allerdings ist es bei diesem System nötig, die einzelnen Teile ideal aufeinander abzustimmen. Teilweise sind die Anschaffungskosten sehr hoch, denn hochwertige Lattenroste und Qualitätsmatratzen ziehen nicht selten Preise von rund 1.000 Euro nach sich.

Die Wasserbetten

Unter den gängigen Bettsystemen bildet das Wasserbett eher einen Exoten. Es zeichnet sich durch einen Flüssigkeitskern aus, der beheizt werden kann. Heutzutage bietet der Markt eine große Auswahl an unterschiedlichen Ausführungen von Wasserbetten in verschiedenen Größen, beispielsweise Gel-Wasserbetten, Niveau-Wasserbetten, Isolit, Soft- und Hardside Wasserbetten.

Die besondere Bauweise des Wasserbetts sorgt für vielfältige Vorteile. Beispielsweise fallen die Hygienestandards überaus hoch aus und die Schlaftemperatur gestaltet sich durch die individuelle Temperatureinstellung stets äußerst angenehm. Die Matratze verformt sich über die Nutzungszeit nicht und der Druck des Körpers wird gleichmäßig verteilt.

Die Anschaffung eines Wasserbettes ist in der Regel allerdings mit nicht zu unterschätzenden Kosten verbunden. Durch die integrierte Heizung bleibt es dabei nicht nur bei den Anschaffungskosten, sondern es werden auch zusätzlich laufende Kosten fällig.

Das richtige Bett für einen ruhigen und erholsamen Schlaf

Bevor sich für ein Bettsystem, egal, ob Wasserbett, Boxspringbett oder Federholzrahmen entschieden wird, sollte eine umfassende Beratung durch einen Fachbetrieb eingeholt werden. Außerdem ist das zukünftige Bett vor dem Kauf ausgiebig zu testen.

Jedes der vorgestellten Bettensysteme verfügt über spezielle Vor- und Nachteile, die sorgfältig gegeneinander abgewogen werden müssen, um das wirklich beste Bett für die eigenen Anforderungen zu finden.

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