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Arzt zu werden, ist der Traum vieler junger Abiturienten. Es handelt sich um einen Beruf mit Zukunft, der gemeinhin als krisensicher gilt und in dem anderen geholfen werden kann. Allerdings ist das Studium nicht ohne. Neben einem guten Abi sind viel Durchhaltevermögen und Ehrgeiz notwendig.

Mit Plan studieren

Der Wechsel vom Gymnasium oder von der Gesamtschule auf die Universität kann für viele Studierende ein Schock sein. Plötzlich wird von ihnen erwartet, alles in Eigenregie zu erledigen. Deswegen können ein paar Tipps zum Einstieg nicht schaden. Wer vorausschauend plant und sich mit der richtigen Ausrüstung eindeckt, kann auch das stressige Medizinstudium bewältigen!

Fokussiert und effizient lernen

Das Medizinstudium ist bekannt für seine riesigen Mengen an Lernstoff. Wer bei den Klausuren gut abschneiden möchte, muss also viel auswendig lernen. Je früher die Studierenden damit beginnen, desto besser.

  • Einen Lernplan erstellen: Mit einem detaillierten Lernplan fällt es leichter, den Stoff des Semesters bis zur Klausur zu wiederholen. Dabei sollten auch Pausen und Pufferzonen eingeplant werden.
  • Lerngruppen bilden: Mancher Studierende lernt besser in der Gruppe. Sie bietet direkt mehrere Vorteile. Zum einen gibt es einen Gruppendruck. Wer nicht zum Lernen erscheint, braucht eine gute Ausrede. Außerdem können sich die Studierenden gegenseitig helfen und sich komplizierte Sachverhalte erklären.
  • Den richtigen Ort finden: Während einige Menschen am besten zu Hause in Ihrem WG-Zimmer lernen, benötigen andere einen festen Ort, zu dem sie hingehen. Dafür bietet sich zum Beispiel die Bibliothek an. Auch Cafés kommen infrage. Es sollte aber natürlich nicht zu laut sein.
  • Ablenkungen minimieren: Fokussiertes Lernen gelingt am besten, wenn Ablenkungen möglichst ausgeschaltet werden. Das Handy sollte nicht auf dem Schreibtisch liegen. Auch ein chaotisches Umfeld oder Geräusche von draußen können ablenken. Gegebenenfalls helfen Noise-Cancelling-Kopfhörer.

Die passende Ausrüstung für das Medizinstudium

Im ersten Semester muss zunächst die passende Fachliteratur angeschafft werden. Am besten halten sich Studierende an die Empfehlungen der Professoren und Dozenten. Viele der Bücher können aber ganz schön teuer sein. Wer sparen möchte, sollte in höheren Fachsemestern nach gebrauchten Exemplaren fragen.

Digitale Angebote mithilfe eines Laptops nutzen

Der moderne Medizinstudent braucht einen Laptop oder ein Tablet. Viele Lerninhalte werden mittlerweile in digitaler Form angeboten. Auch die Unis machen mit und stellen Videos oder Wissensquizze zur Verfügung. Ein Laptop mit Tastatur ist besonders praktisch, da er auch für Abschlussarbeiten geeignet ist und zugleich mit in die Uni genommen werden kann. Eventuell sollte ein Headset angeschafft werden. Damit können auch Online-Seminare wahrgenommen werden.

Was für den praktischen Teil angeschafft werden muss

Im Medizinstudium spielt nicht nur die Theorie eine wichtige Rolle. Um die Studierenden auf den späteren Arbeitsalltag vorzubereiten, sind auch praktische Übungen an der Tagesordnung. Dafür sollten die folgenden Dinge besorgt werden:

  • Kittel und Namensschild
  • Stethoskop
  • Reflexhammer
  • Diagonistiklampe

Ein chirurgisches Nahtset wird zwar meist nicht gefragt, ist aber dennoch eine sinnvolle Anschaffung. Damit können Studierende in aller Ruhe lernen, wie Wunden richtig zugenäht werden. Es enthält Schere, Pinzetten, Skalpellklinge und Fäden. Außerdem sollte ein Silikonpad zum Lieferumfang gehören. Das dient dann als Hautersatz und kann zum Nähen verwendet werden.

Für einen Ausgleich sorgen

Auch wenn ein Medizinstudium sehr zeitaufwendig sein kann, sollten sich Studierende immer genügend Auszeiten gönnen. Wer jeden Tag von morgens bis abends nur am Schreibtisch sitzt und lernt, ist schnell gestresst. Ausreichend Bewegung hilft beim Entspannen und trägt gleichzeitig dazu bei, dass das Herz-Kreislauf-System in Schwung kommt. Frische Energie tanken wir außerdem bei Treffen mit Kommilitonen oder anderen Freunden, die gar nichts mit Medizin am Hut haben.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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