Diese Strategien helfen gegen den Corona-Blues

Der zweite Lockdown ist da: Restaurants und Bars sind geschlossen, ebenso wie die Fitnessstudios. Darüber hinaus wird empfohlen, die sozialen Kontakte auf das absolut nötige Minimum zu begrenzen. In Kombination mit der dunklen Jahreszeit empfinden viele Menschen diesen Lockdown noch wesentlich belastender, als den im Frühjahr.

Daher ist es jetzt umso wichtiger, aktiv gegenzusteuern, damit die neuen Einschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie die Psyche und das allgemeine Wohlbefinden langfristig nicht zu stark belasten. Dabei geht es besonders darum, aktiv zu bleiben und Beschäftigungen und Aktivitäten nachzugehen, die Spaß und Freude bereiten. Wird lediglich auf einen passiven Konsum gesetzt, leidet die Psyche – auch ein ständiges Verfolgen der Nachrichten ist nicht empfehlenswert.

Doch welche Strategien helfen, den Corona-Blues erfolgreich in den Griff zu bekommen? Der folgende Beitrag zeigt es und liefert wertvolle Tipps.

Selbstfürsorge und Selbstbestimmung

Um gut durch diesen Lockdown zu kommen, sollten besonders zwei Aspekte in den Fokus gerückt werden – nämlich Selbstfürsorge und Selbstbestimmung. Dadurch, dass die eigene Handlungsfreiheit massiv eingeschränkt wird, entsteht ein Gefühl des Kontrollverlustes. Die Kontrolle kann nur zurückerlangt werden, wenn Selbstbestimmung in den Alltag einzieht.

Dazu gehört es beispielsweise, Dinge zu tun, die gut von der Hand gehen und ein Gefühl von Freiheit vermitteln. Dies könnte zum Beispiel die Renovierung eines Raumes in der Wohnung sein, ausgiebiges Musizieren oder auch nach langer Zeit endlich wieder ein tolles und herausforderndes Puzzle beginnen.

In Zeiten der Krise kommt es ebenfalls auf die eigene Selbstbestimmung an. Zwar mag das Wetter draußen herbstlich und kalt sein, dennoch raten Glücksforscher dazu, einfach einmal zu einer ausgedehnten Wanderung durch die Wälder und Felder aufzubrechen. Dies ist durchaus auch bei Regen möglich.

Kontakte pflegen und sich selbst verwöhnen

Darüber hinaus kommt es in hohem Maße darauf an, trotz der Einschränkungen der Kontakte weiterhin die Beziehung zu anderen Menschen zu pflegen, um die Krise gut zu bewältigen. Zu den nahestehenden Menschen sollte eine warmherzige und liebevolle Nähe hergestellt werden. Dies funktioniert beispielsweise bei einem ausgedehnten Spaziergang zu zweit an der frischen Luft. Auch bilden die modernen digitalen Möglichkeiten, etwa in Form von Videochats, eine tolle Chance, die sozialen Kontakte zu pflegen und aufrechtzuerhalten.

Um das eigene Wohlbefinden zu steigern, helfen ebenfalls gutes Essen und eine ausgedehnte Körperpflege. In der Zeit des Lockdowns ist schließlich endlich einmal wieder ausreichend Zeit vorhanden, um neue Rezepte auszuprobieren und sich selbst oder die Familie mit kulinarischen Genüssen so richtig zu verwöhnen. Die Zeit ist außerdem günstig für entspannende Vollbäder, die mit der richtigen Musik und Kerzenschein für eine tolle Wellness-Auszeit aus dem Corona-Alltag sorgen.

Selbst für Freude und Abwechslung sorgen

Grundsätzlich geht es also darum, sich von der aktuellen Situation nicht zu sehr herunterziehen zu lassen und Dinge aktiv in Angriff zu nehmen. Das Ziel aller Aktivitäten sollte stets darin bestehen, Freude zu schaffen. Durch die positiven Gefühle kann die herausfordernde Zeit wesentlich besser überstanden werden.

Darüber hinaus hilft es, auch zwischen Home-Office, Kurzarbeit und Home Schooling, stets einen festen Tagesablauf beizubehalten. Durch geregelte Strukturen wird eine wichtige Sicherheit in der unsicheren Gesamtsituation vermittelt.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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