Uhrentrends 2021: Das muss man wissen

Die Uhrenmesse Watches und Wonders, die im Jahr 2021 digital stattgefunden hat, ist vorüber. Auf dieser wurden zahlreiche neue Uhrenmodelle vorgestellt – trotz der anhaltenden Corona-Pandemie.

Diejenigen, die es kaum erwarten können, sich eines der schicken neuen Modelle zuzulegen, finden eine große Auswahl bei Zeitlounge. Welche Trends im Jahr 2021 im Bereich der Uhren besonders angesagt sind, zeigt der folgende Artikel.

Grün statt Blau

Ein grünes Ziffernblatt kann zwar nicht als vollkommen neuer Trend bezeichnet werden, allerdings sind die grünen Blätter nun auch vermehrt bei den ganz großen Marken der Branche zu finden.

Der Branchenprimus Rolex interpretiert den Trend sogar in besonders großem Stil: In das Ziffernblatt wurde ein Palmenmotiv eingearbeitet. Auch das Topmodell von Patek Phillipe wird von einem grünen Ziffernblatt geziert.

Vielfältige Materialien

Titan und Keramik sind heutzutage bereits bei zahlreichen Uhren zu finden. Das Gehäuse der neuen Black Bay Fifty Eight 925 von Tudor ist jedoch aus Silber gefertigt, was durchaus als außergewöhnlich gewertet werden kann.

Daneben wird auch ein Case aus 18-karätigem Gold in das Programm von Tudor aufgenommen. Diese Uhr verfügt außerdem über ein Ziffernblatt in trendigem Grün. Hublot präferiert dagegen Saphir, Rado setzt weiterhin auf Keramik.

Große Farbvielfalt

Zwar ist für diesen Trend ein wenig Mut nötig, allerdings werden mit der Big Bang Unico von Hublot in strahlendem Gelb mit Sicherheit alle Blicke auf das Handgelenk gelenkt. Zenith beweist dagegen, dass der Trend zur Farbe auch dezenter interpretiert werden kann.

Dennoch gilt bei sämtlichen Uhrentypen und Marken aktuell, dass sich die Farbauswahl bei Armbändern, Gehäusen und Ziffernblättern überaus vielfältig gestaltet.

Fokus auf Nachhaltigkeit

Bei der Nachhaltigkeit handelt es sich im Grunde nicht um einen Trend, sondern vielmehr um eine Notwendigkeit. Die Uhrenbranche gilt generell als sehr nachhaltig. Auf eine ressourcenschonende Produktion legen so immer mehr Uhrenhersteller großen Wert.

Ein wahres Paradebeispiel dafür stellt beispielsweise Panerai mit seiner Submersible eLAB-ID dar. Diese Uhr ist zu ganzen 98,6 Prozent aus recycelten Materialien gefertigt.

Freie Fahrt für die Digitalisierung

Die Digitalisierung wird auch in der Uhrenbranche durch die anhaltende Corona-Pandemie zwangsläufig angetrieben. Dies zeigt sich jedoch nicht nur daran, dass die Watches and Wonders Messe in diesem Jahr vollständig digital stattfand. Daneben werden die digitalen Kundenerlebnisse von vielen Marken auch abseits davon stetig weiter ausgebaut.

IWC Schaffhausen hat beispielsweise eine App veröffentlicht, mit der die Kunden die ikonischen Fliegeruhren des Herstellers virtuell anprobieren könnten. Die App beruht dabei auf der Technologie der Augmented Reality.

Verschmelzung von Casual- und Dress-Watch

Auch der nächste Trend, der bereits aus dem Fashion-Bereich bekannt ist, wurde durch die Corona-Pandemie zusätzlich verstärkt. Die Menschen verbringen ihre Zeit hauptsächlich im Home-Office, sodass die Grenzen zwischen Casual- und Office-Wear immer stärker verschwimmen. Davon sind auch die klassischen Kategorien der Uhren betroffen.

Diver stand so in der Vergangenheit für den Freizeitbereich, Dresswatches waren im Büro angebracht. Diese strenge Aufteilung gilt heutzutage jedoch kaum mehr. Auch Sportuhren sind mittlerweile ohne Weiteres businesstauglich. Die Aquaracer von TAG Heuer zeichnet sich beispielsweise, wie viele andere Sportuhren auch, ohnehin durch eine sehr „dressige“ Ausstrahlung aus.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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