Trockenbau im Eigenheim: Vorteile

Für Bauherren eröffnet die moderne Trockenbauweise vielfältige Vorteile. Schließlich hält diese Methode immer die passende Lösung für sämtliche individuelle Anforderungen parat.

Der Trockenbau trägt zu einer idealen Raumnutzung bei und kann darüber hinaus für einen umfassenden Schallschutz sorgen. Dabei weisen die Trennwände nur ein sehr geringes Gewicht auf, wodurch sich auch große Räume ohne Probleme in zwei kleinere Zimmer einteilen lassen. Um energiesparende Maßnahmen durchzuführen, lässt sich mithilfe des Trockenbaus zum Beispiel die Decke abhängen, außerdem gelangt durch die trockene Bauweise keinerlei Feuchtigkeit in die Räume.

Eigenheim: Die Vorteile des Trockenbaus

Die Vorteile, welche der Trockenbau für Eigenheimbesitzer bietet, gestalten sich überaus vielfältig.

Einfacher und kurzer Bau

In der Regel werden im Rahmen des Trockenausbaus natürliche Dämm- und Baustoffe eingesetzt. Im Innenraum werden dabei bereits vorgefertigte Komponenten montiert, sodass sich der Lärmpegel und die Verschmutzungen überaus gering gestalten.

Werden Wände oder Decken abgehängt, wird eine Konstruktion aus Ständerwerken genutzt, die aus Kanthölzern oder Metallprofilen bestehen. Diese zeichnen sich durch eine hohe Tragfähigkeit und Stabilität aus. Die Installation ist sauber und schnell ohne spezielle Werkzeuge möglich, da einfache Stecken, Klemmen und Schrauben genutzt werden.

Hohe Kostenersparnis

Im Vergleich zu einer Massivbauweise können mithilfe des Trockenbaus sauber, schnell und vor allem preiswert neue Wohnräume innerhalb des Eigenheims geschaffen werden. So werden in kürzester Zeit aus einem großen Zimmer zwei neue Räume.

Fachbetriebe berechnen für einen Wandeinbau mit einer Fläche von rund 10 Quadratmetern circa 500 Euro. Der Preis ist dabei jedoch stets davon abhängig, ob beispielsweise eine Tür in die Wand integriert werden soll oder ein Verspachteln gewünscht wird. Empfehlenswert ist es so immer, unterschiedliche Angebote einzuholen und diese miteinander zu vergleichen.

Die Kosten für den Trockenausbau setzen sich grundsätzlich aus dem Arbeitsaufwand und den Materialkosten zusammen, gestalten sich jedoch allgemein wesentlich geringer als bei einer massiven Bauweise.

Keine Baufeuchtigkeit

Der Trockenausbau ist besonders im Rahmen von Sanierungen und Renovierungen empfehlenswert, denn es müssen bei dieser Bauweise keine Austrocknungszeiten berücksichtigt werden. Zusätzliche Baufeuchte entsteht nicht.

Dadurch werden kürzere Bauzeiten ermöglicht und die Räumlichkeiten können schnell wieder genutzt werden.

Umfangreicher Schall- und Wärmeschutz

Zu dem übrigen Mauerwerk weisen die Trockenbauwände keine festen Verbindungen auf, weshalb sie sich zur Schalldämmung überaus gut eignen. Mithilfe von faserigen Dämmstoffen ist es möglich, die Schallweitergabe einer Trockenbauwand zusätzlich zu reduzieren.

Daneben kann auch der Temperaturdurchgang einer Trockenbauwand durch Isolierungen aus Schaf-, Baum- oder Mineralwolle ideal verzögert werden. In den Innenräumen wird so erst dann die höchste Temperatur erreicht, wenn es draußen schon wieder abgekühlt ist.

Hoher Brandschutz und geringe Belastung

Werden spezielle Feuerschutzplatten im Rahmen des Trockenbaus genutzt, welche mit einer Beschichtung aus Glasfaservlies versehen sind, wird ein überaus hoher Brandschutz gewährleistet.

Daneben weisen die Trockenbauplatten nur ein geringes Gewicht auf, weshalb sie die vorhandenen Baukonstruktionen kaum belasten.

Flexible Gestaltungsmöglichkeiten

Verglichen mit dem Massivbau wird durch den Trockenausbau eine wesentlich flexiblere Raumgestaltung ermöglicht. Die einzelnen Bauteile zeichnen sich durch ein geringes Gewicht aus und benötigen daher keine tragenden Wände.

Wände und Decken lassen sich innerhalb kürzester Zeit montieren und genauso schnell wieder entfernen. Mithilfe von Trockenbau-Elementen können bestehende Räume so flexibel verändert werden, ohne, dass dabei Unmengen an Staub und Schmutz anfallen.

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