Produkte auf Amazon bewerben: Diese Möglichkeiten bestehen

verkaufen möchte, benötigt neben einer guten Verkaufsstrategie auch besondere Werbemaßnahmen, die speziell auf Amazon zugeschnitten sind. Eine durchdachte Werbestrategie auf Amazon stellt eine erstklassige Möglichkeit dar, um sich aus der Masse an Verkäufern hervorzuheben.

Werbung auf Amazon ist von großer Relevanz

Die enorme Größe der Verkaufsplattform bringt zahlreiche Vorteile, aber auch einige Nachteile mit sich. So kaufen beispielsweise mehr als drei Viertel aller Internetnutzer in Deutschland regelmäßig auf Amazon ein. Eine möglichst gute Präsenz auf der Verkaufsplattform ist nicht nur für große Händler lohnenswert, sondern dank Amazon Marketplace auch für viele kleinere Händler ein wahrer Segen. Da Amazon so beliebt ist, herrscht allerdings ein gewaltiger Konkurrenzkampf unter Händlern. Aufgrund der gigantischen Menge an Produkten, ist es äußerst schwierig, in den Suchergebnissen einen guten Platz in den vorderen Rängen einzunehmen. Die immense Beliebtheit von Amazon hat in den letzten Jahren dazu geführt, dass Produzenten und Händler immer intensiver in Amazon-Werbung investieren müssen, um ihr Angebot möglichst gut auf der Verkaufsplattform zu platzieren. Eine Amazon PPC Strategie, die neben optimierten Produktseiten auch eine Optimierung der Keywords vorsieht, ist heutzutage enorm wichtig.

Möglichkeiten auf Amazon Werbung zu betreiben

Amazon stellt drei unterschiedliche Werbeformate bereit, die alle auf Cost-per-Click-Basis.

1. Gesponsorte Produkte (Sponsored Products)

Hierbei handelt es sich um bezahlte Werbeanzeigen, die zu bestimmten Suchanfragen auf der ersten Suchergebnisseite eingeblendet werden. Sie werden in erster Linie dazu eingesetzt, um ein Produkt auf den vorderen Rängen zu platzieren. Abgerechnet werden die Sponsored Products auf Cost-per-Click-Basis (CPC). Bei diesem Werbeformat hat man die Auswahl zwischen manuellen und automatischen Kampagnen. Um eine automatische Sponsored Products-Kampagne einzuleiten, muss neben dem Tagesbudget auch das Standardgebot für den Cost-Per-Click und das Produkt ausgewählt werden, das in den Werbeanzeigen erscheinen soll.

2. Sponsored Brands

Im Rahmen der Sponsored Brands werden drei ähnliche Produkte einer Marke auf einer gut sichtbaren Stelle in den Suchergebnisseiten platziert. Diese werden entweder unter oder über den organischen Treffern angezeigt. Auch bei diesem Amazon-Werbeformat erfolgt die Abrechnung pro Klick. Früher waren die Sponsored Brands-Werbeanzeigen als Headline Search Ads bekannt und wurden in erster Linie für die Promotion großer und bekannter Marken eingesetzt. Aus diesem Grund werden Produkte, die durch Sponsored Brands-Anzeigen beworben werden, von vielen Amazon-Kunden als kompetent und vertrauenserweckend angesehen.

3. Product Display Ads

Bei den Product Display Ads hat man die Wahl zwischen produktbezogenem oder interessenbezogenem Targeting. Beim Produkt-Targeting kann zwischen einzelnen Produkten oder ganzen Produktkategorien gewählt werden. Targeting von einzelnen Produkten bietet den Vorteil, dass man hier die Produktseiten, auf denen die Anzeige platziert werden soll, manuell auswählen kann. Dies liefert sehr gute Resultate, ist allerdings mit mehr Aufwand verbunden. Wenn die Produkt-Anzeigen schnell geschaltet werden sollen, empfiehlt sich das Targeting ganzer Produktkategorien. Dies ist zwar nicht so genau, allerdings lässt sich die Kampagne umso schneller realisieren. Bei den Product Display Ads lohnt es sich, beide Targeting-Varianten zu kombinieren, um die Vorteile beider Möglichkeiten zu nutzen.

Fazit

Amazon stellt drei verschiedene Optionen bereit, die Sichtbarkeit der eigenen Produkte durch gezielte Werbemaßnahmen zu verbessern. Um optimale Ergebnisse mit Amazon-Werbung zu erzielen, sollte die Performance der Kampagnen in regelmäßigen Abständen kontrolliert und bei Bedarf optimiert werden.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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