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In einigen Ländern der Welt wird Corona kaum noch thematisiert – in anderen hingegen steigen die Fallzahlen wieder kontinuierlich. Somit scheint die Corona-Pandemie zu einer Art unendlichen Geschichte zu werden. Wie sich die Lage im Detail in den Herbst- und Wintermonaten entwickeln wird, kann niemand wirklich abschätzen.

Eine Branche, die von der Corona-Krise besonders stark betroffen war – und in gewissem Maße noch immer ist – ist die Gastronomie. Auch heute erinnern etwa noch Tischaufsteller mit QR-Codes statt der physischen Speisekarten an die Zeit, in welcher der Corona-Virus die Gastronomie-Landschaft maßgeblich verändert hat.

Doch wie gestaltet sich die Situation der Gastro eigentlich aktuell, wo die letzte Hochzeit der Corona-Pandemie bereits einige Zeit zurück liegt? Der folgende Beitrag geht dieser Frage auf den Grund.

So hat Corona die Gastronomie verändert

Die größte Veränderung in der Gastronomie, welche durch die Corona-Pandemie bedingt wurde, betrifft mit Sicherheit den Stellenwert einer einwandfreien Hygiene. In vielen Küchen wurde so beispielsweise eine Pflicht zu einer lückenlosen Dokumentation eingeführt. Betroffen sind darüber hinaus ebenfalls der Service und sogar die Anordnung der Einrichtungsgegenstände.

Beispielsweise wurde im Zuge der Pandemie festgestellt, dass sich Speisekarten in Form eines Tablets wesentlich hygienischer zeigen als physische Papierkarten, welche von zahlreichen Gästen angefasst, allerdings niemals gereinigt wird. Daneben besteht ein wesentlich höheres Risiko einer Virenübertragen von Kellnern im Service als von Robotern. Allerdings stellen diese Maßnahmen auch nach Corona noch keinesfalls die Regel in der Gastronomie-Landschaft dar.

Experten vermuten jedoch durchaus, dass die Menschen nun nach der Pandemie vor allem die Abwechslung und die Qualität der Speisen eines Lokals wieder zu schätzen wissen werden. Können Betriebe diese Anforderungen nicht erfüllen, werden sie über kurz oder lang mit einem Rückgang ihrer Gästeanzahl konfrontiert sein.

Ebenfalls ist die Wahrscheinlich groß, dass im Rahmen einer Standardisierung viele günstigere Angebote gefunden werden können – schließlich müssen viele Betriebe, die im Zuge der Pandemie schließen mussten, erst einmal wieder zurück zu ihrer Rentabilität finden.

Der Einfluss der Corona-Pandemie auf die Speisen in der Gastronomie

Die Veränderungen, die mit der Corona-Pandemie einhergehen, betreffen jedoch nicht nur die allgemeine Organisation und die Strategie der gastronomischen Betriebe. Ein Umdenken wird sich so wohl auch im Bereich der Speisen beobachten lassen,

Beispielsweise erfreuten sich in vielen Ländern und Kulturen vor der Corona-Pandemie vor allem die sogenannten Sharing Plates einer überaus großen Beliebtheit – diese werden nach der Krise jedoch für eine gewisse Zeit erst einmal kaum gefragt sein.

Zu bemerken ist dies bereits in China. Dort stellten die Sharing Plates einen festen Bestandteil eines gemütlichen, gemeinsamen Essens dar, allerdings ist die Nachfrage nach ihnen nun auffällig eingebrochen. Natürlich könnte sich dies in Zukunft aber auch wieder ändern. Eine ähnliche Entwicklung zeigt sich darüber hinaus im Übrigen auch bei den spanischen Tapas.

Diesen Veränderungen unterliegen die Supermärkte

Geht es um leckeres Essen, spielen jedoch selbstverständlich nicht nur Restaurants, sondern auch Supermärkte eine wichtige Rolle für die Menschen.

Voraussichtlich werden diese nach der Pandemie eine erhöhte Aktivität zeigen, besonders das Angebot von fertigen Speisen zum Mitnehmen angeht. Diese haben schließlich zahlreiche Menschen für sich entdeckt, als Restaurants und Kantinen im Zuge der Lockdowns geschlossen wurden.

Mit diesem Speiseangebot geht außerdem der Vorteil einher, dass es sowohl unter hygienischen Bedingungen zubereitet als auch verkauft wird. Allerdings ist es in diesem Zusammenhang ebenfalls sehr wahrscheinlich, dass die Preise für diese Angebote zukünftig steigen werden.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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