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Warmes indirektes Licht lässt uns entspannen und zur Ruhe kommen, während helles Tageslichtweiß eine animierende Wirkung hat. Ein durchdachtes Lichtkonzept kann dazu beitragen, dass das Wohnzimmer zu einem Ort der Entspannung wird.

Zu grelles Licht vermeiden und auf verschiedene Lichtquellen setzen

Jeder kennt sie, die typische Krankenhausbeleuchtung. Hell erleuchtete Gänge und weiße Wände wirken kühl und ungemütlich. Was im medizinischen Bereich durchaus sinnvoll ist, kann im Wohnzimmer die Stimmung verderben. Um für mehr Behaglichkeit zu sorgen, sollte deswegen auf ein zu helles und weißes Licht verzichtet werden. Außerdem ist es sinnvoll, verschiedene Lichtintensitäten zu kombinieren, sodass kleine Lichtinseln entstehen. Hier und da dürfen auch gerne Schatten geworfen werden. Das haucht den Raum in ein fast schon mystisches Licht und lädt zum Träumen ein.

Mindestens drei Lichtvarianten einsetzen

Als Hauptlicht dient eine Deckenlampe. Sie sollte den Raum ausreichend ausleuchten, aber nicht zu grell sein. Besonders praktisch ist ein dimmbares Modell. Dann kann das Licht zum Staubsaugen oder für Gesellschaftsspiele hell gedreht und beim entspannten Abend vor dem Fernseher abgedimmt werden. Intelligente Lampen passen sich sogar automatisch an die Tageszeit an. Ergänzt wird das Hauptlicht durch eine kleinere warme Lichtquelle. Das kann zum Beispiel eine Tischlampe auf einem Sideboard oder einem Beistelltisch sein. Natürlich dürfen auch mehrere kleine Tischleuchten aufgestellt werden. Alternativ bietet sich eine indirekte Beleuchtung unter Regalen oder in einer Vitrine an. Zu guter Letzt braucht der Raum ein Akzentlicht. Das ist wieder etwas heller, strahlt aber nicht direkt in den Raum, sondern leuchtet einen besonderen Fokuspunkt wie ein Gemälde an.

Funktionale Lichter haben ebenfalls ihre Daseinsberechtigung

Nicht immer dient das Wohnzimmer allein der Entspannung. Wer dort auch seinen Schreibtisch stehen hat und im Homeoffice arbeitet, braucht ein helles Arbeitslicht. Eine Schreibtischlampe sorgt hier auch in den dunklen Nachmittagsstunden im Herbst und Winter für helles Tageslichtweiß. Sobald die Arbeit erledigt ist, wird sie einfach ausgeschaltet und das Wohnzimmer wirkt direkt ein wenig behaglicher. Zusätzlich kann auch eine Leselampe aufgestellt werden. Manche Stehlampen verfügen über eine Extra-Leselampe, die sich separat an- und ausschalten lässt.

Kerzen brennen lassen und für ein warmes Licht sorgen

Wenn es romantisch oder einfach nur besonders kuschelig werden soll, sind Kerzen die perfekte Wahl. Mit ihrem flackernden Licht hüllen sie den Raum in eine mystische Atmosphäre. Eine hervorragende Wahl ist eine Juwelkerze, die zugleich einen wohltuenden Duft verbreitet. Für die Weihnachtszeit gibt es Kerzen, die nach Lebkuchen oder Punsch duften. Im Frühjahr und im Sommer kommen hingegen frischere Gerüche mit zitrischen oder floralen Noten besser an.

Abends am Kaminfeuer sitzen

Ein Kaminfeuer hat einen ähnlichen Effekt wie Kerzenlicht. Ganz nebenbei wärmt es auch noch den Raum. Allerdings gibt es längst nicht in jedem Haus einen Kamin. Wer möchte, kann sich einen Fake-Kamin holen oder ihn einfach selber bauen und Kerzen hineinstellen. Außerdem ist es möglich, mit dem Fernseher ein knisterndes Kaminfeuer zu simulieren. Das wird natürlich nicht warm, ist aber schön anzusehen.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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