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Online Shoppen während der Pandemie

Plötzlich war online Shoppen begehrter als zuvor. Viele Menschen haben während der fast zweijährigen Pandemiezeit ihr Einkaufsverhalten geändert und haben den sicheren Online-Shop bevorzugt. Vor allem online Lebensmittelhändler boomten, Verbraucher mussten nicht Schlange vor den Öffnungstüren stehen und die Lieferzeit bei Lebensmittel auf den nächsten Tag war mehr als akzeptabel. Die Kühlketten konnten geschlossen aufrechterhalten werden, so dass Konsumente Waren aus der Kühltheke und der Gefriertruhe bequem vor die Haustür gestellt bekamen. Viele machten die ersten Erfahrungen mit dem Onlineshoppen und sind nach der Pandemie bei der Bequemlichkeit geblieben.

Warum lokale Geschäfte nach wie vor beliebt sind

Dennoch schätzen es die Käufer, lokale Geschäfte aufzusuchen. Jetzt, ohne Restriktionen, sind die Läden wieder voll. Im Vergleich zum Onlineshop hat der lokale Laden in der Stadt oft Produkte im Lager, die gerne zusammen mit einer persönlichen Beratung gekauft werden. Teils sind bestimmte Waren in den Geschäften schwer im Internet zu bekommen. Das spricht für das lokale Shoppen am Ort, was die Wirtschaft aufrechterhält und Arbeitsplätze schafft. Und diejenige, die mit online Einkäufen absolut nichts am Hut hatten, freuen sich über vertraute Gesellschaft in den Läden am Ort. Und wer hat nicht gern das Produkt in der Hand, um es zu sehen, zu fühlen und gleich mitzunehmen oder Warte- und Lieferzeiten?

Hygienische Maßnahmen machten zudem das Shoppen in der Stadt sicherer und attraktiver. Manch einer denkt auch an die Umwelt und den mit Lieferungen verbundenen Emissionen.

Verkaufsoffenen Sonntage – beliebt für stressfreies Shoppen

Gerade wenn es heißt: Heute verkaufsoffener Sonntag, dann strömen die Leute in die Stadt, um den Ruhetag zum Shoppingtag zu machen. Verkaufsoffenen Sonntage sind ein Magnet geworden. Die Städte werden belebt, was auch Touristen anlockt.

Gastronomie- und Kulturangebote werden gern mit der ganzen Familie am Sonntag genutzt und mit Shoppen verbunden. Die Öffnungszeiten an diesen speziellen Shopping-Sonntagen sind meist mittags bis späten Nachmittag. Die Länder haben die Möglichkeiten zu entscheiden und bis zu acht Sonntage im Jahr verkaufsoffen zu gestalten. Ausnahme bilden die ersten beiden Weihnachtsfeiertage und Feiertage zum Beispiel der 1. Mai oder der 3. Oktober. Lange waren offenen Geschäfte am Sonntag Gegenstand heißer Diskussionen. Inzwischen sind diese Sonntage ein Spiegelbild einer modernen Gesellschaft, die den Spagat zwischen christlicher Tradition und Verbraucherbedürfnis schafft.

An welchen Sonntagen welche Geschäfte offen haben zeigen unter anderem Websites wie kaufsonntag.de. Viele, die diese Sonntage nutzen, schwärmen vom stressfreien Einkauf und einem neuen Sonntagsgefühl. Denkt man an Arbeitende, die unter Woche wenig oder gar keine Zeit für den Einkauf haben, haben die offenen Sonntage hier einen praktischen Wert.

Möbelhäuser – ein Sonntagsziel

Sonntags im Möbelhaus ist Entspannung. Möbelhäuser locken mit Sonderaktionen und fetten Rabatten. Ein gemütlicher Bummel durch die Wohnlandschaften ist für die ganze Familie eine Zeit der Inspiration für neuen Einrichtungsideen und einen Tapetenwechsel. Teils können Möbelstücke gleich mitgenommen werden. Das Sonntagserlebnis Möbelhaus ist eine willkommene Abwechslung und schon fast ein Mikrourlaub. Am Ende stellen wir fest, dass sich Onlineshopping in unserem Land durchgesetzt hat. Mit ausschlaggebend waren die vielen Monate der Pandemie. Der ein oder andere will Einkaufen im Web nicht mehr missen. Andere dagegen schätzen das Einkaufen in der Stadt und die damit verbundenen sozialen Vorteile. Verkaufsoffenen Sonntag im Jahr sind das Highlight für den Shoppingfan. Das einzigartige Gefühl einen stressfreien Einkauf an einem Sonntag zu erleben zieht viele Menschen in die Städte.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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