Frühjahrsputz auf der Terrasse – So geht’s

Der Plattenbelag ist von Abdrücken der Möbel und Pflanzentöpfe geprägt, die Stufen sind mit Moos überzogen und die Gartenbank färbt sich algengrün – so sieht es nach einem langen Winter auf vielen Terrassen aus.

Dann heißt es für Balkon- und Terrassenbesitzer, die Bürste und den Besen herauszuholen und den Außenbereich fit für die neue Gartensaison zu machen. Durch pflegeleichte Terrassengeländer aus dem Schwarzwald gestaltet sich der Frühjahrsputz dabei gar nicht aufwendig. Wie die restliche Reinigung der Terrasse effektiv und gründlich gestaltet wird, zeigt der folgende Artikel.

Aufpolieren der Gartenmöbel

Besondern bei Möbeln aus Holz kann es kaum verhindert werden, dass es zur während der dunklen Jahreszeit zu Algenbildung und der Festsetzung von Schmutz kommt. Zur Reinigung werden am besten eine Wurzelbürste und warmes Wasser verwendet. Handelt es sich um sehr hartnäckige Verschmutzungen, kann dem Wasser auf Schmier- oder Kernseife hinzugefügt werden. Diese Reinigungsmittel sind besonders umweltschonend und biologisch abbaubar.

Das Nachspülen der Möbel erfolgt dann mit klarem Wasser. Falls sich die Oberfläche der Möbel nach dem vollständigen Trocknen rau anfühlt, hilft ein Schleifschwamm oder feines Schleifpapier, das immer in Richtung der Holzmaserung verwendet wird. Als Abschluss kann zusätzlich pflegendes Öl verwendet werden. Dieses belebt die Holzmaserung, die Farbe und sorgt für Schutz gegen UV-Strahlung und Feuchtigkeit.

Pflanzgefäße säubern

Ebenfalls ist es im Zuge des Frühjahrsputzes nötig, alte Gefäße mit erfrorenen Pflanzen zu leeren. Das verbrauchte Substrat kann dabei durchaus als Humusauflage oder Kompost verwendet werden. Die Töpfe lassen sich durch ein gründliches Abbürsten gut reinigen.

Falls im letzten Jahr Krankheiten an den Pflanzen beobachtet wurden, sollten die Gefäße auch mit einer warmen Seifenlaufe ausgewaschen werden. So besteht keine Gefahr, dass die Neupflanzungen wieder erkranken.

Pflanzen von Frühblühern

Stiefmütterchen, Vergissmeinnicht, Maßliebchen, Primeln und kleine Zwiebelblüher können in Töpfen bereits über den Winter angezüchtet werden. Die leeren Gefäße auf Balkon und Terrasse lassen sich mit diesen im Frühjahr dann wunderbar füllen und sorgen so für eine tolle Farbenvielfalt, bis die Bühne den Sommerblühern überlassen wird.

Falls es doch noch einmal zu Spätfrösten kommt, sollte ein Vlies, ein Karton oder eine Zeitung über die Pflanzen gelegt werden, damit diese keinen Schaden durch die kalten Temperaturen nehmen.

Markisen waschen

Finden sich auf dem Sonnenschirm oder der Markise kleinere Flecken, so können diese in vielen Fällen mit einem farblosen Radierer beseitigt werden. Für größere Verschmutzungen eignet sich ein wenig aufgeschäumtes Feinwaschmittel und ein Schwamm.

Im Anschluss sollte mit klarem Wasser aus dem Gartenschlauch nachgespült und mit dem Einrollen solange gewartet werden, bis der Sonnenschutz wieder vollständig getrocknet ist.

Bodenbeläge reinigen

Der erste Schritt bei der Reinigung der Bodenbeläge stellt immer das Fegen dar. So können Steinchen, Staub und Herbstlaub gründlich beseitigt werden.

Falls sich in den Pflasterspalten Moos abgesetzt hat, kann dieses mithilfe eines Fugenkratzers entfernt werden. Ein Schrubber und Kern- oder Schmierseife sorgen dafür, dass auch hartnäckige Verschmutzungen gelöst werden.

Doch auch technische Hilfen, wie beispielsweise ein Hochdruckreiniger, kommen für die Reinigung der Bodenbeläge in Frage. Allerdings sollte ein Hochdruckreiniger stets mit Vorsicht eingesetzt werden, da dieser bei falscher Anwendung durchaus auch Schäden verursachen kann.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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