Die Verwendung von Urgesteinsmehl und Kompost beim Anbau von Tomaten

Wir freuen uns auf kräftig rote und aromatische Tomaten im Sommer. Es gibt unzählige Sorten im Handel und es lassen sich die ein oder anderen Schätze in Tauschforen im Internet finden.

In jeden Fall aber wird der Grundstein für eine reichhaltige und erfolgreiche Ernte wird bereits im Frühjahr gesetzt: In der Regel werden Tomaten im Gewächshaus oder an der Fensterbank vorgezogen. Ideal ist der Zeitraum ab März. Nach dem Vorziehen und der Pflege der kleinen Pflänzchen geht es allmählich an die frische Lust nach draußen. Es gibt Meinungen, die empfehlen erst einige Stunden und die „Außenaufenthalte“ sukzessive zu steigern. Wichtig zu wissen ist definitiv, dass Tomaten keinen Frost vertragen. Daher gilt als Faustregel, die Tomaten nach den sogenannten „Eisheiligen“ im Mai erst nach draußen zu pflanzen.

Tomaten sind je nach Sorte und Standort nicht unempfindlich gegen Krankheiten. Häufig anzutreffen sind vor allem die Blütenfäule. Leider kommt auch ein Pilzbefall vor.

Wichtig ist daher, dass die Tomaten ideal mit Nährstoffen versorgt werden, damit sie Widerstandsfähig gegen Krankheiten wird.

Im Folgenden möchten wir die Vorteile der Düngung mit Kompost sowie den Einsatz von Urgesteinsmehl bei dem Anbau von Tomaten näher betrachten.

Kompost, das „Gold des Gärtners“ wird durch organisches Material und Mikroorganismen neue Erde. Neben Mikroorganismen sind neben Würmer auch oft Asseln bei der Umsetzung des Materials beteiligt. Als organisches Material eignet sich alles, was gut kompostierbar ist. Alte Pflanzenreste, gehäckselte Heckenabschnitte oder Pflanzenreste, die beim Kochen anfallen. Nur das Gras vom Rasenmähen sollten mit Bedacht und dosiert der Kompostierung zugeführt werden. Auch eignet sich sehr dickes Holz in der Regel nicht für eine Kompostierung, da der Prozess der Kompostierung dann zu lang dauern würde. Möchte man Urgesteinsmehl in seinem Garten einsetzen wird empfohlen dies bereits bei der Herstellung des Kompostes einzusetzen.

Bei Urgesteinsmehl handelt es sich um gemahlenes Gestein. Je nachdem welches Gestein bei der Herstellung des Urgesteinsmehls eingesetzt wird unterscheiden sich die Inhaltsstoffe. Die Inhaltsstoffe bestehen aus diversen Mineralien und Spurenelementen. Als Mineralien kommen regelmäßig Eisen, Magnesium, Kalium vor. Als Spurenelemente werden vor allem Mangan, Kupfer, Bor, Nickel und Kobald genannt.

Da die Inhaltsstoffe über eine Verwitterung für die Tomaten wichtige Mineralien bereitstellen kann sich anbieten die Zugabe des Urgesteinsmehl im Rahmen der Kompostierung und dann im Rahmen der Anzucht und Pflanzung zu verwenden. Bei der Verwendung im Kompost, dient Urgesteinsmehl auch zur Geruchsbindung. Am besten streut man nach jeder „Schicht“ organischen Material eine dünne Schicht Urgesteinsmehl über den Kompost.

Unabhängig davon, ob die Kompostherstellung unter Einsatz von Urgesteinsmehl erfolgt ist, spätestens wenn die Samen gekeimt sind und die Pflanzen pikiert werden, erfolgt ein Einsatz von Urgesteinsmehl beim Anbau von Tomaten.

Am Besten wird hierzu Urgesteinsmehl unter die gekaufte Anzuchtserde oder dem selbst hergestellten Kompost gemischt und diese mit wichtigen Mineralien und Spurenelementen aufgewertet.

Wenn die Pflanzen dann ins Freiland oder in das Gewächshaus gepflanzt werden sollte beim Einpflanzen wieder Urgesteinsmehl eingearbeitet werden. Viele Hobbygärtner gehen dabei nach Gefühl vor. Im Sommer gibt es dann großartige Tomaten von kräftigen und gut versorgten Pflanzen.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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