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Im Durchschnitt schläft ein Mensch acht Stunden. Einige brauchen mehr Schlaf, andere weniger. Doch eine Sache haben alle Menschen gemeinsam. Ohne gesunden Schlaf wird der Stress des Alltages zur Qual. Es existieren etliche Tipps, um besser schlafen zu können. Dabei sorgt nur absolute Dunkelheit für einen erholsamen Schlaf.

Gesunder Schlaf – was ist gemeint?

Für einen gesunden Schlaf braucht es eine erholsame Nacht. Diese findet man nur, wenn man ohne stundenlanges Wachliegen und Herumwälzen einschlafen kann, möglichst wenig bis gar nicht aufwacht und morgens gestärkt und frisch in den Tag starten kann.

Wofür ist gesunder Schlaf wichtig?

Gesunder Schlaf hat erhebliche Auswirkungen auf Körper und Geist des Menschen. Im Schlaf erholt und regeneriert sich der Körper. In dieser Phase laufen lebenswichtige Prozesse ab. Abwehrkräfte werden gestärkt und neu erlernte Fähigkeiten gefestigt. Mit gesundem Schlaf wird die Leistungsfähigkeit des Menschen gesteigert. Man beugt Krankheiten vor. Langanhaltende Schlafprobleme führen dagegen zu Kopfschmerzen und Konzentrationsschwierigkeiten. Der Körper gewinnt nicht mehr genug Energie.

Wenn Schlafprobleme über mehrere Wochen oder gar Monate andauern können Folgeerkrankungen wie Bluthochdruck, Herz-Rhythmus-Störungen oder Depressionen entstehen. Langfristiger Schlafmangel kann körperliche Schäden hervorrufen. Solchen Schäden kann man nur durch gesunden Schlaf vorbeugen.

Vorteile absoluter Dunkelheit beim Schlaf

Die nötige Ruhe für einen gesunden Schlaf erhält man lediglich nachts. Es gibt viele Vorteile, warum eine erholsame Nacht mit absoluter Dunkelheit beginnt. Licht ist das Zeichen für den Körper wach sein zu müssen.

Die Sonne und das Tageslicht führen zur Ausschüttung von Serotonin. Dieses Wachhormon wird bei Dunkelheit in das Schlafhormon Melatonin umgewandelt. Damit wird Entspannung gefördert und Müdigkeit kann sich einstellen. Auch wenn der Mensch schläft, arbeitet das Gehirn weiter. Selbst durch die Augenlider hindurch können grelle Lichtquellen erkannt werden und eine Schlafstörquelle darstellen. Nur im Dunkeln können sich die Augen im Schlaf regenerieren. So kann Kurzsichtigkeit vorgebeugt werden.

Möglichkeiten zum Abdunkeln des Schlafzimmers

Selbst mitten in der Nacht dringt noch immer Licht durch das Fenster, denn Mondschein, Häuserlichter oder Laternen erleuchten das Schlafzimmer. Abhilfe schaffen kann zum Beispiel eine Schlafmaske. Diese hilft aber nur bedingt, da sie nicht eng genug an den Augen anliegt und einzelne Lichtstrahlen an den Seiten durchlässt. Außerdem kann sie beim Drehen im Schlaf verrutschen. Einige Menschen empfinden auch das Tragegefühl als störend.

Absolute Dunkelheit wird in solchen Fällen nur erreicht, wenn das Zimmer vom Licht abgeschirmt wird. Dies erreicht man beispielsweise durch Rollladen, die außen angebracht und fest verbaut werden. Um nicht jeden Tag den Rollladen mühsam öffnen und schließen zu müssen, bietet sich die Installation einer speziellen Rollladensteuerung an. Je nach Modell und Belieben können so Rollladen auf Knopfdruck oder per Zeitschaltuhr geöffnet und geschlossen werden. Rollladen werden in den verschiedensten Variationen angeboten. Hier empfiehlt sich eine Beratung im Fachhandel.

Selbstverständlich kann ein Rollo auch innen angebracht werden. Es existieren sowohl Fensterfolien als auch spezielle Verdunklungsgardinen. Letztere sind eine gute Alternative zu Verdunklungsvorhängen, da diese eher in helleren Farben und mit leichterem Stoff erhältlich sind.

Zudem sollten auch unnötige Elektrogeräte aus dem Schlafzimmer verbannt werden. Fernseher oder Radiowecker strahlen auch im Standby Modus Licht aus. Schon das kleine rote Standby Licht oder weitere geringe Lichtquellen können einen erholsamen Schlaf stören.

Fazit

Der Schlaf-wach-Rhythmus ist nichts, was sich leicht oder ohne Probleme verändern lässt. Die innere Uhr ist der menschlichen Natur eigen. Dabei ist doch ein erholsamer Schlaf das beste Grundrezept für ein gesundes und langes Leben.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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