So herrlich sind Trüffel

Trüffel garantieren kulinarischen Hochgenuss

Exklusiv, außergewöhnlich, selten und delikat; diese Attribute charakterisieren Trüffel. Aufgrund ihres außergewöhnlichen Geschmacksprofils zählen die intensiv- aromatischen Edelpilze zu der Riege der weltweit begehrtesten Delikatessen. Sie veredeln gekonnt jedes Lebensmittel, eröffnen einzigartige Geschmackserlebnisse und gelten als Garant für kulinarischen Hochgenuss. Grundsätzlich greift in diesem Kontext die Faustformel; je schlichter das Gericht, das mit dem noblen Pilz verfeinert wird, desto größer fällt der kulinarische Genuss aus. Demzufolge sind Trüffel zur exklusiven Veredelung von Pasta, Suppen, Salaten, Aufläufen, Gemüsegerichte oder Eierspeisen prädestiniert. Die kulinarischen Kostbarkeiten verleihen den schlichten Speisen einen außergewöhnlichen aromatischen Twist und eine exklusive Geschmacksnote.

Mit Alba-, Burgunder-, Muskat-, China-, Perigord- Trüffel sowie Sommer- , Winter- und Frühlingstrüffel sind auf dem Markt unterschiedliche Trüffelsorten erhältlich, die Diskrepanzen hinsichtlich von Aussehen, Geschmack, Duft, Preis und Qualität zeigen. Als aussagekräftiger Indikator für qualitativ hochwertige Trüffel gilt ein angenehm- intensiver Geruch. Riechen die Pilze allerdings unangenehm und sondern einen stechenden Geruch ab, ist dies ein Merkmal für die objektive Ungenießbarkeit der Edelpilze.

Anregender Duft trifft auf einzigartigen Geschmack

Der weiße Alba- Trüffel verströmt einen süßlich- lieblichen Duft und schmeckt nussig- süß, wohingegen schwarze Trüffelsorten verhältnismäßig geschmacksintensiver daherkommen und einen Geruch besitzen, der an den Duft von frischem Waldboden erinnert. Die Saison für weiße Trüffel erstreckt sich im Zeitfenster von Oktober bis Anfang Januar, während die Ernte schwarzer Trüffelsorten in einem Intervall zwischen Dezember bis März stattfindet. Experten zufolge fällt die Ernte der hochwertigsten weißen Trüffel erfahrungsgemäß in das Intervall, das sich zwischen Mitte November bis Mitte Dezember erstreckt.

Trüffelsorten schmecken exklusiv und dienen als kostbare Nährstoffquelle. Demnach enthalten die Pilze eine hohe Konzentration an verdauungsfördernden Ballaststoffen, blutbildendem Eisen und Proteinen, die den Blutzuckerspiegel stabilisieren, anhaltend sättigen, den Stoffwechsel ankurbeln und die Produktion neuer Körperzellen ankurbeln. Abhängig von der jeweiligen Trüffelsorte weisen die Pilze zudem einen hohen Gehalt an zellschützenden, entzündungshemmenden, vitalisierenden Antioxidantien auf, die effektiv Zellschäden vorbeugen und körpereigene Entzündungsreaktionen bekämpfen.

Als Diamant unter den Edelpilzen gilt der schwarze Perigord- Trüffel, der während des Herbstes bevorzugt in der französischen Region Perigord und in einzelnen Gebieten der Schweiz, Italiens, Spaniens und vergleichsweise selten in Arealen Süddeutschlands wächst. Ebenso begehrt unter Gourmets sind zudem weiße Alba- Trüffel, die aus der italienischen Provinz Piemont stammen. Der Kilopreis für den Perigord liegt durchschnittlich bei rund 3000 Euro, während Feinschmecker für ein Kilo der aus Italien importierten Alba- Trüffel jeweils etwa 2500 Euro zahlen müssen.

Tipps für eine anlassgerechte Lagerung und Zubereitung

Die exklusiven Pilze büßen mit jedem Tag Lagerung an Aroma, Qualität und Duft ein, weshalb sie im Idealfall zeitnah nach dem Kauf zu verarbeiten und verzehren sind. Prinzipiell bleiben schwarze Trüffelsorten verhältnismäßig länger frisch als weiße Trüffel bzw. der Alba- Trüffel. Demzufolge lassen sich schwarze Trüffelsorten bei Bedarf über ein Zeitfenster bis zu maximal 10 Tagen lagern. Eine anlassgerechte Lagerung ist hierfür essentiell. Kenner schlagen die noblen Pilze in Küchenpapier ein und lagern sie luftdicht bei einer Umgebungstemperatur von 0 °C ein. Um die hohe Qualität der kulinarischen Schätze bestmöglich zu erhalten, ist das Küchenpapier täglich zu wechseln. Alternativ lassen sie sich einfrieren. Das Einfrieren ist allerdings an einen Gewichts-, Aroma- und Qualitätsverlust der Premium- Pilze gekoppelt.

Vor der Zubereitung ist der Pilz ganzheitlich zu säubern. Auf ein vorheriges Aufschneiden der Edelpilze ist zwingend zu verzichten. Insider nutzen zum anlassgerechten Putzen ein gebogenes Messer, um etwaig vorhandene Erdreste zuverlässig aus dem Pilz heraus zu schaben. Im Nachgang bürsten sie die Pilze sanft mit einer Zahnbürste ab. Abschließend erhalten sie eine sanfte Säuberung mit einer angefeuchteten Bürste. Hierbei gilt es eine etwaige Verletzung der Pilzaußenhaut zu vermeiden. Gourmets verwenden zum Schneiden spezielle Trüffelhobel.

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