0 3 Minuten 1 Monat

Wenn es um ordentliches Streichen und Verputzen von Wänden geht, gibt es keine Diskussion: da muss der Maler ran! Doch was genau umfasst das Berufsbild? Nachfolger Text gibt Auskunft.

Ein Blick zurück

Schon im alten Griechenland und Ägypten wurden Wände farblich bemalt. Doch nach Deutschland kam der Handwerksberuf über die Alpen:

Sogenannte Schilderer fertigen im 14. Jahrhundert bemalte Schilder mit dem Wappen der Familien an. Der Beruf des Maler ward geboren.

Definition des Berufes

Bei einem Malermeister handelt es sich um einen Maler, welcher die Meisterprüfung abgelegt hat. Er darf der Definition nach Fassaden streichen und verputzen. Ebenfalls eingeschlossen ist das Lasieren von Fenster und Türen. Ebenso sind sie für die Organisation der Arbeitsabläufe und die betriebliche Ausbildung der Auszubilden zuständig. Auch das Kalkulieren von Angeboten und Verhandlungen mit den Lieferanten gehören dazu. In Sachen Kundenberatung sind sie ebenfalls sehr talentiert. So ist es auch im Maler Fachbetrieb Hannover der Fall.

Ausbildung

Die Ausbildung zum Maler umfasst eine dreijährige duale Ausbildung. Um anschließend als Malermeister tätig zu sein, benötigt man eine erfolgreich abgelegte Meisterprüfung. Zuvor kann hierfür eine Meisterschule in Voll- oder Teilzeit besucht werden. Die Dauer beträgt ca. 9 Monate.

Als Maler selbstständig werden

Da für die Ausübung des Berufes enorme Kenntnisse in den verschiedensten Bereichen notwendig sind, ist es einem Maler ohne bestandene Meisterprüfung nicht möglich, sich selbstständig zu machen. Der Meisterbrief ist für die Firmengründung essenziell.

Möglich ist es allerdings, einen Betriebsleiter als Malermeister einzustellen. In besonderen Fällen ist es nach vier Jahren in einer leitenden Position und mit entsprechenden Arbeitszeugnissen möglich, auf eine Altgesellenregelungzu bestehen.

Fazit: Der Beruf des Malermeisters ist sowohl vielseitig als auch traditionsreich. Gerade in Zeiten von Personalknappheit werden händeringend gute Handwerker gesucht. Dies macht den Beruf auch langfristig gesehen sehr attraktiv.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Schreibe einen Kommentar

Aus unserer Gesundheitsecke