Wie die Corona-Krise das Baugewerbe betrifft

Aktuell wird auf den Baustellen zwar gearbeitet, jedoch sind die Corona-Auswirkungen deutlich spürbar. Lieferengpässe und Bauverzögerungen zum Beispiel machen sich immer noch bemerkbar.

Eine stetige Veränderung bildet der Umschwung von gewerblichem Bau zu Wohnungsbau. Denn die aktuelle positive Auftragslage liegt in den Wohnungsmärkten, unter anderem auch Unternehmen Stuttgart. Sogar Häuser, die weiter von den Städten entfernt sind, sind während der Pandemie gern gesehene Objekte.

Aufträge im Wohnungsbau 2020

+7,6 Prozent im Gegensatz zum Vorjahr, Aufträge im gewerblichen Bau 2020, -4,8 Prozent im Gegensatz zum Vorjahr.

Die Unternehmen gehen vorsichtig mit größeren Investitionen um. Besonders große Branchen, wie die Touristikbranche möchte aktuell keine neuen Hotels etc. bauen um die Unternehmen vor weiteren Einbrüchen zu schützen. Der Markt für Ferienunterbringungen besonders privat vermietete liegen jedoch im Kommen und die Nachfrage liegt viel höher.

Auch Homeoffice alternativen verlangsamen Aufträge für Bürokomplexe und Ähnlichem. Hier wird überlegt, ob in Zukunft gegebenenfalls sogar gespart werden kann, sollten Homeoffice Alternativen weiter genutzt werden. Durch das lange aufhalten zu Hause, sind Lieferdienste stark gefragt. In diesem Feld werden daher mehr Aufträge verteilt.

Im Wohnungsbau 2021 wird ein Umsatz von 55.9 Millionen erwartet

Also 3 Prozent höher als im Vorjahr, im Wohnungsbau herrscht weiterhin eine hohe Nachfrage.

Die Finanzierungen werden durch politische Maßnahmen gestärkt. Zum Beispiel durch Baukindergeld oder Sonderabschreibungen. Im Wirtschaftsbau 2021 gibt es sehr unterschiedliche Entwicklungen. Je nach Gebäudetyp und Branche liegen die Umsätze stark auseinander.

Der erwartete Umsatz liegt bei 48,8 Millionen Euro. Dies sind 2 Prozent weniger als im Vorjahr. Im öffentlichen Bau 2021 sinkt der Umsatz auf 38.3 Milliarden Euro. Er sinkt also um 1,5 Prozent im Gegensatz zum Vorjahr

Die aktuellen Corona-Entwicklungen müssen also genau beobachtete und analysiert werden. Es gibt große Unterschiede zwischen den Bautypen und der damit verbunden Auftragslage. Außerdem verändern sich hier die Verhältnisse. Wohnungsbau hat an Größe gewonnen und führt die Märkte an. Wie sich dies jedoch in Zukunft entwickeln wird, ist schwer zu beantworten.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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