Was sind Atemtechniken und zu was sind diese gut?

Die korrekte Atemtechnik kann den Körper heilen. Diese kann Verdauungsstörungen beseitigen, Schmerzen mildern und das Gehirn stärken. Umso besser die menschlichen Zellen mit Sauerstoff versorgt sind und je sicherer der Abtransport der Giftstoffe ausgeführt wird, desto stärker und gesünder ist das Wohlbefinden in körperlicher und auch in geistiger Hinsicht.

Bei der Atmung handelt es sich um eine koordinierte Tätigkeit der Muskeln, die zum Senken und Heben des Thoraxes sowie des Zwerchfells führt. Hierdurch entsteht ein Strom der Atmung und die Luft wird durch die Lunge befördert. Hierbei findet der notwendige Gasaustausch statt. Es wird der Sauerstoff, welcher mit der Luft in die Lunge eindringt, vom Blut aufgenommen. Das Kohlendioxid, das im Körper produziert wird, wird wieder abgegeben. So gehört die Atmung zu den bedeutendsten Funktionen des Körpers und wird vom vegetativen Nervensystem und vom Stammhirn gesteuert.

Der Mensch muss daher gar nicht viel tun, denn alles geschieht entspannt, von ganz alleine. Menschen fällt es jedoch schwerer zu atmen, wenn sie im Stress sind. Die Atmung wird flach und schnell, der Körper bekommt hierbei zu wenig Sauerstoff. Daher dauert nicht lange, bis sich Konzentrationsschwierigkeiten und Müdigkeit bemerkbar machen. Atemtechniken lernen, ist unter diesen Voraussetzungen sehr wichtig.

Wenn Menschen wissen, wie richtig geatmet wird, hilft es, in Situationen von Stress besser zurechtzukommen und sich zu entspannen. Wenn sie tief und bewusst atmen, fühlen sie sich besser, denn eine langsame und ruhige Bauchatmung spielt dem Körper so etwas Ähnliches wie den Schlafmodus vor. Daher gibt es für die Umsetzung einige gute Tipps. Schon das Beobachten der Atmung beruhigt vor allem den Körper und auch deinen Geist. Dies ist ein Teil der Achtsamkeit und die Menschen sollten es wann immer es möglich ist, tun.

Da die Atmung stets unbewusst arbeitet und sich dem persönlichen Lebensrhythmus anpasst, atmen die meisten Menschen verkrampft und oberflächlich.

Richtig atmen und die Atemtechniken lernen bedeutet, die Atemluft, ohne irgendwelche Anstrengungen durch den Körper gleiten zu lassen. Der Atem sollte immer bis in den Bauch sowie das Becken hinein strömen und auch im Nierenbereich und Rücken spürbar sein.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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