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Viele Schüler und Studenten stehen regelmäßig vor dem gleichen Dilemma: Die Klausur steht vor der Tür, doch der Prüfungsstoff will einfach nicht in den Kopf hinein. Die Stunden am Schreibtisch ziehen sich scheinbar endlos. Der Lernerfolg bleibt jedoch aus. Zum Glück gibt es hier einige Tipps, um das Lernen effektiver zu gestalten.

Warum Lernen manchmal schwerfällt

Ob als Schüler, Student oder auch für die Weiterbildung im Job. Lernen gehört einfach zum Leben dazu. Dennoch haben viele Personen Schwierigkeiten damit. Oft hat man selbst das Gefühl, den Inhalt einfach nicht verstehen zu können. Das Lernen wird dann zur Qual. Bevor das Büffeln am Schreibtisch jedoch effizienter gestaltet werden kann, gilt es zu verstehen, warum Lernen manchmal so schwerfällt. Schließlich liegt es in der Regel nicht an einem selbst. Vielmehr erschweren die Bedingungen die Lernsituation. Überforderung, Ablenkung, Prüfungsangst oder Stress sind die gängigsten Gründe für Schwierigkeiten beim Lernen. Oft aber werden die schlechten Noten auch auf fehlende Motivation zurückgeführt. Der Lerntyp wird hier meist gar nicht beachtet. Doch auch in puncto Lernen ist jede Person individuell. Grundsätzlich gibt es vier verschiedene Lerntypen:

  • der auditive Typ,
  • der visuelle Typ,
  • der haptische Typ
  • und der kognitive Typ.

Der auditive Lerntyp bevorzugt Hören zum Verarbeiten von Informationen. Visuelle Lerntypen wiederum lernen am besten durch Sehen beziehungsweise Beobachten. Anfassen und Fühlen hingegen stehen beim haptischen Lerntyp im Fokus, während der kognitive Typ Lernen durch Schreiben bevorzugt. Ist die angewendete Lernmethode nicht mit dem eigenen Lerntyp im Einklang, bleibt auch der Erfolg aus. Welcher Lerntyp zu wem passt, lässt sich durch verschiedene Tests herausfinden. Oft werden diese auch bereits in der Schule durchgeführt, um den Schülern das Lernen zu erleichtern.

Lernen mit den digitalen Medien

Digitale Medien sind aus dem modernen Schulalltag nicht mehr wegzudenken. Dabei können Inhalte völlig individuell als auch flächendeckend zur Verfügung gestellt werden. Mithilfe von E-Learning lässt sich ein standardisierter Inhalt für die gesamte Schulklasse zur Verfügung stellen. Zudem kann eine Leistungsüberprüfung anhand eines kurzen Tests zum Abschluss erfolgen. Außerhalb der Schule gibt es darüber hinaus auch bereits einige Apps und Tools, die Schülern im Lernalltag zur Seite stehen. Ob virtueller Stundenplan, Vokabel-App oder Fremdsprachentraining. Über das eigene Smartphone kann jederzeit und überall gelernt werden. Um digitales Chaos beim Lernen zu vermeiden, sollte man sich jedoch bewusst für bestimmte Medien entscheiden. Schließlich können Apps und Co. auch schnell einmal zur Ablenkung werden. 

Planung als Schlüssel zum Erfolg

Ein weiterer wichtiger Aspekt beim Lernen ist die richtige Planung. Sich in zwei Tagen auf eine umfassende Prüfung vorzubereiten, ist schlichtweg unmöglich. Stattdessen sollte man bereits Wochen im Voraus einen genauen Lernplan erstellen. Dieser hilft nicht nur dabei, die Lernziele zu erreichen, sondern verschafft auch einen Überblick. Wichtig ist es hier, sich realistische Ziele zu setzen. Nur so lässt sich sicherstellen, dass für die einzelnen Kapitel genügend Zeit bleibt. Auch Wiederholungen des Inhalts sollten im Lernplan berücksichtigt werden. Schließlich benötigt der gelernte Stoff Wiederholung, um im Gedächtnis zu bleiben. Auch Lernpausen sollten ausreichend eingeplant werden. Oft ist es sogar sinnvoll, sich einen Tag eine Auszeit vom Lernen zu gönnen. So kann das Gehirn die Informationen besser verarbeiten. Last but not least kommt es natürlich auch auf die Lernumgebung an. Ein unaufgeräumter Schreibtisch sorgt nicht sonderlich für viel Motivation. Vielen Personen hilft es zum Beispiel auch in öffentlichen Bereichen zu lernen.

(Bildquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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