Schimmel

Schimmel im Haus – Warum er so gefährlich ist und wie man ihn beseitigen kann

In deutschen Haushalten ist dies keine Seltenheit: Es hat sich Schimmel im Wohnbereich gebildet. Viele Menschen erkennen jedoch nicht, dass Schimmel nicht nur ein optisches Problem darstellt, sondern er besitzt auch noch gesundheitsschädliche Eigenschaften, und zwar nicht gerade ungefährliche. Giftige Schimmelsporen, die sich in der Luft befinden, werden von den Bewohnern eingeatmet und verursachen gesundheitliche Probleme.

Welche Schäden kann Schimmelbefall bei Menschen bewirken?

Die gesundheitlichen Folgen eines Schimmelbefalls äußern sich in Allergien, Atembeschwerden und Bronchialerkrankungen. Oft bringen diese Erkrankungen Beschwerden wie Kopfschmerzen, Augenbrennen, Schnupfen und Schlafstörungen mit sich. Sensible Menschen, deren Immunsystem geschwächt ist, sind besonders gefährdet. Dazu zählen vor allem ältere Menschen und kleinere Kinder. Für sie kann eine von Schimmel ausgelöste Erkrankung ganz besonders verheerende Konsequenzen haben, sofern sie nicht schnell behandelt und die Ursache des Schimmels beseitigt wird.

Aber woher stammt der Schimmel eigentlich?

Haushaltsschimmel stammt oft vom Duschen, Kochen oder Wäschetrocknen in schlecht gelüfteten und/oder schlecht isolierten Räumen. Hier bildet sich in der warmen Raumluft oft Kondensierung an den kalten Stellen der Wände und der Decke, was ideale Voraussetzungen für die Sporenbildung schafft. Auch undichte Fenster, leckende Spülmaschinen oder Wassereinwirkung auf schlecht abgedichtete Keller können Schimmel verursachen.

Schimmel entdeckt, was nun?

Zur Vorbeuge empfiehlt sich Lüften, Lüften, Lüften, vorausgesetzt es ist draußen kühler als drinnen. Wenn allerdings der Schimmel bereits entstanden ist, dann sollte man die Stelle mit hochprozentigem Alkohol oder speziell dafür vorgesehene Putzmittel behandeln. Natürlich muss auch die Ursache der Schimmelbildung behoben werden. Bei Schimmel der in Bad, Küche oder Waschraum entstanden ist, reicht oft die Beseitigung sowie besseres Lüften nach dem Duschen, dem Kochen oder dem Wäschetrocknen. Auch ein leckendes Gerät oder ein Fenster sind schnell ausgetauscht. Ein undichter Keller jedoch bedarf normalerweise umfangreicher und teurer Sanierungsmaßnahmen von außen, um eine wasserdichte Kellerabdichtung zu gewährleisten und damit das Problem ein für alle Mal zu beheben.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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