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Die ganze „6e“ war für Haiti im Einsatz
Donnerstag, 4. März 2010, 14:11 Uhr

von:

THOMAS HOFFMANN


Kategorie: Grenzland, Grefrath

Mülhausen. Was für ein Einsatz! Sage und schreibe 1.500 Euro hat die Klasse 6e der Mülhausener Liebfrauenschule für Erdbebenopfer in Haiti erarbeitet.

Am Dienstag drückte die Klasse gemeinsam mit ihrer Lehrerin Gabriele Beeck den großen Scheck Norbert Vloet in die Hand.



Er kam von der „action medeor“, die mit der Spende den Erdbebenopfern helfen wird. „Mit Eurer Hilfe können wir drei Monate lang 1.500 Menschen die medizinische Grundversorgung sichern“, rief er - und der spontane Beifall der jungen Leute galt ihnen selbst.

Die 6e kann zu Recht stolz auf sich sein: In Gruppen haben die Schüler Autos gewaschen, Waffeln verkauft, in Restaurants ausgeholfen, Pfandflaschen gesammelt, ihr Taschengeld geopfert. Teilweise haben die Liebfrauenschüler ganze Tage geackert, auch als es „saukalt“ war, um ihr großes Ziel zu erreichen: anderen zu helfen.

Beeck: „Es war die Idee der Schüler, etwas zu tun. Der Anstoß kam von der Klasse.“ Maßlos stolz sei sie gewesen, die Klassenlehrerin, als die Schüler sie ansprachen, dass sie etwas tun wollen: „Jetzt steht das tolle Ergebnis fest. Und ehrlich: Ich bin immer noch riesig stolz und komplett begeistert.“

Vloet war sichtlich bewegt vom Engagement der Schüler, stellte der 6e die „medeor-Notfallkisten“ vor: Mit Schmerzmitteln, Antibiotika, Verbandszeug, Spritzen, Scheren, Skalpellen - kurz: mit allem, was Mediziner brauchen, um sofort helfen zu können.

Schulleiter Lothar Josten zur Klasse: „Wir sind alle stolz auf Euch. Ich habe gar nicht glauben können, dass Ihr so viel erarbeitet habt.“

Die Idee der 6e war eine Initialzündung: Jetzt will die ganze Liebfrauenschule für Haiti die Ärmel hochkrempeln.








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