Telefonansagen

Gefahren des Alltags – Früher und jetzt

Bald wird es sie vermutlich nicht mehr geben: Bergbauarbeiter. Ein Beruf stirbt aus und Deutschlands letzte Zechen werden geschlossen. Damit verschwindet einer der gefährlichsten Berufe überhaupt von der Bildfläche der Arbeitswelt. Die Arbeit des Bergbauers war schmutzig und hart. Über Jahrzehnte prägte der Bergbau ganze Regionen, Städte und ihre Menschen. Tagelang unter der Erdoberfläche in engen Tunneln, unter extremen psychischen Belastungen, arbeiteten die Kumpel. In der Tiefe unter der Erde mit wenig Sauerstoff und Licht körperliche Höchstleistungen zu erbringen kostete auch nicht wenig Kumpel das Leben. Mineneinstürze, Wassereinbrüche und giftige Chemikalien kosteten viele Bergarbeiter das Leben oder sorgten für schwere Folgeerkrankungen.

Alkoholmissbrauch, Depressionen sowie Krebserkrankungen gehören im Bergbau zu den typisch einhergehenden Krankheitsbildern. Dennoch wurde der Bergbau häufig romantisiert und zelebrierte das Bild vom heldenhaften Kumpel: immer leicht schmutzige, bärbeißige, aber doch herzlich starke Typen.

Bergbau ist eine harte Arbeit, daran besteht kein Zweifel. Doch wie sieht es in den deutschen Büros aus? Sauber, gepflegt und ohne Gefahren? So ganz einfach ist das nicht, denn Stress und Überforderungen lauern heute nahezu überall.

Steigender Leistungsdruck ist in allen Berufszweigen zu bemerken. Einst als bequem und schlimmstenfalls faul verschrien, sind Büroangestellte heutzutage Multi-Tasking-Wunder deren Arbeitszeit bis weit nach Feierabend hinaus geht. Die Angst um den Arbeitsplatz und verpasste Karrierechancen lässt Menschen laut einer Studie der Initiative Gesundheit und Arbeit von 2013 immer häufiges Privates und Berufliches verwischen. Da werden die Mails dann von Zuhause noch beantwortet und der Chef setzt ständige Erreichbarkeit auch am Wochenende ganz selbstverständlich voraus. Die Auswüchse dieser Grenz-Verschiebungen in der Arbeitswelt haben Gewerkschaften nun dazu veranlasst ein Recht auf Unerreichbarkeit einzufordern.

In erster Linie liegt die Einhaltung solche Grenzen bei jedem Betroffenen selbst! Arbeitnehmer müssen lernen, „nein“ zu sagen und den Hörer auch mal einfach nicht abzunehmen, ohne sofort den Verlust des Arbeitsplatzes zu fürchten. Telefone dürfen auch ignoriert werden, sollte eine andere Arbeit gerade die volle Konzentrationsfähigkeit erfordern. Im schlimmsten Fall kann einem Telefon sogar der Stecker gezogen werden. Allerdings sollte man dann eine gute Erklärung für Vorgesetzte und Kollegen parat, haben und die am besten mit einer guten Portion Humor servieren à la „Ich war dann mal weg“. Oder Sie greifen mit einer kreativen 1a Telefonansage zu einer leicht abrufbaren Dauerlösung. Lassen Sie Anrufer doch auf lustige Weise, wissen, dass Sich momentan nicht ansprechbar fühlen. Mit einer originellen Telefonansage können Sie genauso gut externe Geschäftspartner und Kunden, wissen lassen, dass Sie momentan außer Dienst sind, ohne jemanden zu verärgern. Mit einer humorvollen Ansage sorgen Sie für Pluspunkte und unterhalten Anrufer in der Warteschleife auf angenehme Weise.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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