Fliege zum Anzug – wie bindet man sie und was sind die Trends?

Egal ob auf einer Hochzeit, einem eleganten Dinner oder einer Abschlussfeier – die Fliege garantiert einen stilvollen Auftritt!

Fliege binden leicht gemacht

Eine Fliege zu binden ist gar nicht so schwer, wenn man einmal den Dreh heraus hat. Siehe auch Fliegenparadies.de.

Schritt 1:
Zunächst muss der Hemdkragen aufgestellt sein. Die Fliege liegt um den Kragen herum, sodass die linke Seite circa 4 cm tiefer hängt, als die rechte Seite.
Schritt 2:
Die linke Seite wird über die rechte Seite gelegt und nahe am Hals überkreuzt. Dann wird die linke Seite von unten am Hals entlang hochgezogen.
Schritt 3:
Die rechte Seite wird nun um 90 Grad so gefaltet, dass eine Fliegenform entsteht und die schmale Stelle mittig liegt.
Schritt 5:
Der gefaltete Teil wird festgehalten, während die linke Seite nach vorne darüber gezogen wird, sodass er genau in der Mitte liegt. Nun den Teil durch die Innenseite nach oben ziehen. Hierbei entsteht eine Schlaufe um die Schleife herum.
Schritt 6:
Nun das Schwierigste: Mit dem losen Teil ebenfalls eine Schleife falten und dieses hinter die vorhandene Fliege durch die Schlaufe stecken.
Schritt 7:
Noch ein bisschen zurecht ziehen und die Fliege ist fertig!

Die aktuellen Fliege-Trends im Überblick

Ursprünglich kommt die Fliege aus Frankreich als Ausläufer der geschnürten Binder (der Krawatte) und wurde in weißer Ausführung von Adligen getragen. Seither kamen die unterschiedlichsten Farben und Muster in Mode und auch die Anlässe zum Tragen einer Fliege haben sich verändert.
Fliegen aus dem Material Satin sind immer noch der Klassiker und für gehobene Anlässe garantiert die richtige Wahl. Ein aktueller Trend ist die gestrickte Fliege, die sich auch für legere Events oder den täglichen Gebrauch eignet. Geometrische Muster auf Fliegen sind ein modernes Statement, ein wenig auffälliger aber trotzdem noch stilvoll und schick. Will man auffallen und etwas ganz ausgefallenes, gibt es momentan den aufkommenden Trend der Fliege aus Holz.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

Kommentar hinterlassen