Teekanne

Die Nutzung von Hanf in Lebensmitteln, Kosmetik und Medikamenten

Die Nutzung von Hanf für diverse Produkte geht bis zur Steinzeit zurück. Bereits zu dieser Zeit wurden aus Hanffasern Papier hergestellt oder Kleidungsstücke gefertigt. Seit den 90er Jahren ist auch der Faserhanf Anbau in Deutschland zur kommerziellen Produktion verschiedenen Güter möglich.

Jedoch ist es ein ganz anderer Trend, der nicht zuletzt in den Regalen eines jeden Supermarkts zu erkennen ist. Hanfhaltige Lebensmittel wie Tees, Öle, Mehl, Protein-Pulver oder Limonaden gehören längst zum Sortiment eines jeden, gut aufgestellten Lebensmittelhändlers.

Dies ist jedoch kein Wunder, wenn man bedenkt, wie viele Hochwertige Nährstoffe die zur Lebensmittelproduktion verwendeten Hanfsamen haben. Je nach Pflanzenart liegt der Proteinanteil zwischen 20 und 30 %. Darüber hinaus können Hanfsamen mit hochwertigem Fetten, Ballast- und Mineralstoffe und Vitamine auftrumpfen. In extrahiertem Hanföl sind wertvolle ungesättigte Fettsäuren anzutreffen.

Das für einen Rausch zuständige Cannabinoid THC ist jedoch in den Pflanzen zur Lebensmittelherstellung kaum enthalten. Durch Richtwerte des Bundesinstituts für Risikobewertung ist daher eine bedenkliche Rauschwirkung auszuschließen.

Demnach besteht in jeglichen hanfhaltigen Produkten eine gesunde Alternative zur bewussten Ernährung. So kann beispielsweise der Hanftee bei Immunerkrankungen, Magenproblemen oder sogar Depressionen helfen. In der Kosmetik kann die Anwendung von CBD-Hanfcreme kann Ekzemen, Dermatitis und Neurodermitis vorbeugen.

Allseits bekannt ist auch die schmerzlindernde Wirkung von Hanf in der Humanmedizin. Der Wirkstoff CBD wirkt entkrampfend und ist daher prädestiniert für den Einsatz bei chronischen Schmerzerkrankungen, Krebs und psychischen Erkrankungen. CBD hat dabei keine halluzinogenen Wirkstoffe, was den Konsum ungefährlich macht.

Ein weiteres, in die Zukunft ausgerichtetes Anwendungsgebiet des Hanfs sind erneuerbare Energien. Der Anbau von Hanfpflanzen bringt sehr viele Vorteile für die Nutzung als Rohstoff mit sich. Hanf wächst sehr schnell und produziert in sehr kurzer Zeit viel Biomasse. Darüber hinaus benötigen die Pflanzen weder Pestizide noch Herbizide, da sie weitestgehend resistent gegenüber Schädlingen sind.

Mit all seinen Einsatzgebieten bietet Hanf sinnvolle Alternativen zu Lebensmitteln, Medikamenten, Kosmetik und Energiegewinnung.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)

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