Das müssen Verbraucher über Kryptowährungen wissen

Bitcoins sind beim Handel an der Börse schon lange bekannt und werden auch immer beliebter. Beim Handel mit dieser sogenannten Kryptowährung sollte jedoch einiges beachtet werden.

Steuerabgaben bei Kryptowährungen

Anleger mit Aktien, Fonds und anderen Anlageprodukten in ihrem Depot kommen zumeist kaum mit einem Finanzamt bei der Steuererklärung in Berührung, da die Banken die Abgeltungsteuer abführen und gegebenenfalls Gewinne mit den Verlusten sicher verrechnen. Ganz anders ist dies jedoch bei den Investitionen in die Kryptowährung. Waren diese bislang ein wahres Nischenphänomen, so hat der Kursanstieg des Bitcoin auch bisher fremde Anleger zum Kaufen animiert. Einige Einzelhändler werben damit, dass man bei denen mit diesem virtuellen „Geld“ sogar bezahlen kann. Werden jedoch Bitcoins innerhalb einer Jahresfrist mit einem Gewinn verkauft, handelt es sich hierbei um Spekulationsgewinne, welchem dem normalen Einkommensteuersatz unterliegen. Da dieser Veräußerungsgewinn durch den Umtausch, beim Kaufen oder auch an der Börse entsteht, macht aus der Sicht des Finanzamts allerdings keinen Unterschied. Haben die Anleger nun in diese virtuelle Währung investiert, sollten sie den Anschaffungsvorgang genau dokumentieren. Denn um diesen zu versteuernden Betrag zu bestimmen, benötigen sie die Anschaffungskosten. Hierzu kann zur Vereinfachung auch die „First-in-first-out“-Methode verwendet werden. Somit wird unterstellt, dass auch die zuerst erworbenen Bitcoins auch zuerst wieder veräußert werden.

Risiken beim Kauf von Kryptowährungen

Wie sieht die Bitcoin Future aus? Der Bitcoin ist grundsätzlich starken Schwankungen beim Kursverlauf unterworfen. Diese Entwicklung zeigt, wie viel Geld Anleger mit den Kryptowährungen verbrennen können und wie riskant dieses Geschäft vor alle, für die Kleinanleger ist. Die Verbraucherschützer raten daher zur Vorsicht. Beim Kauf der Kryptowährungen sollte nur Geld eingesetzt werden, auf das Anleger schlimmstenfalls verzichten können. Im schlechtesten Fall muss mit dem kompletten Verlust der eingesetzten Summe gerechnet werden. Doch nicht nur kann passieren, wenn der Kurs drastisch abfällt. Vielmehr müssen die Anleger auch damit rechnen, dass der Bitcoin, in den sie investiert haben, nicht überlebt oder auch Kriminelle das Börsensystem angreifen.

(Bilderquelle: Pixabay.com – CC0 Public Domain)